Ein Dach für Dacia – Kinder Schulprojekt

Ein Dach für Dacia – Das ehemalige Pfarrhaus braucht ein neues Dach um unseren Kindern auch in Zukunft eine sicher Umgebung zu bieten.

Ein neues Dach für Dacia - Für unser Kinder in Stein (Rumänien)
Ein neues Dach für Dacia – Für unser Kinder in Stein (Rumänien)

Seit 20 Jahren wird im ehemaligen Pfarrhaus in Stein (Dacia, Rumänien), das Bildungs- und Begegnungszentrum von Jonathan e.V. und Copiii Europei e.V. betrieben. Inhaltlich bietet das Haus vielen Gruppen die Möglichkeit aktiv soziale Verantwortung zu übernehmen, es bietet einen Schutzraum und gleichzeitig einen Ort der Erholung für viele Besucher*innen.

So können Kinder und Jugendgruppen mit Menschen auch mit Behinderungen bei uns Urlaub machen, Pädagogen aus England, den Niederlanden, Deutschland und Rumänien erlebten bei uns immer wieder Weiterbildungen und können aktiv erleben, wie eine inklusive Schule funktionieren kann.

Seit 2010 betreiben wir im Bildungs- und Begegnungszentrum auch das inklusive Schulprojekt und ermöglichen 15-20 Kindern aus dem Dorf mit verschiedenen ethnischen Hintergründen (Roma, Ungarn, Rumänen) eine liebevolle und achtsame Art der Schulbildung. Gleichzeitig erleben sie in dem Projekt die Sicherheit, nicht ausgegrenzt zu werden und regelmäßig wenigstens eine tägliche warme Mahlzeit zu erhalten.

Das Schulprojekt erhielt für seine Einmaligkeit, Besonderheit und Vordenkerrolle vor einigen Jahren den Radebeuler Couragepreis, welcher sichtbar macht, wie wichtig und wertvoll es ist, den kleinen und stillen Menschen ein Sprachrohr und Lebenschance zu geben. Dies können wir mit freude feststellen, Romajungen wurden Elektriker, KFZ Mechaniker und Tischler, Mädchen welche in der Regel mit 12 bis 16 Jahren ihr erstes Kind bekommen konnten eine freiere Jugend in mehr Selbstbestimmtheit erleben und können jetzt selbstbestimmter ihre eigenen Arbeitsverhältnissen nachgehen.

In den letzten Jahren wurden immer wieder kleine und größere Renovierungsarbeiten am unter Denkmalschutz stehenden Haus vorgenommen und jetzt ist wieder eine große Renovierung von Nöten, die die beiden Vereine nicht alleine bewältigen können. 

 Im Sommer 2022 wurde bereits ein großer Wasserschaden, der durch eintretendes Wasser am Dach ausgelöst wurde, professionell repariert. Ein tragender Dachbalken musste zum Teil ausgetauscht werden und die darunter liegende Decke in einem der Schlafräume wurde von einer Gruppe aus Deutschland fachgerecht abgehängt. Diese Arbeiten, wie viele anderer werden fast immer durch ehrenamtliche Helfer erledigt.

Um zukünftige Schäden zu verhindern und das Schulprojekt für die Kinder auch in den kommenden Jahren sichern zu können, ist es nun höchste Zeit, das Dach zu erneuern. Für diesen Zweck starten wir hier eine große Sammelaktion

Für die Dachsanierung fallen alleine über 30.000 Euro an. Voraussichtlich weitere 20.000 Euro für die Arbeiten

Weiter unten kannst du nachlesen, für was wir genau die Spenden benötigen.

Wir möchten dir als Dankeschön aber auch etwas zurückgeben, deswegen erhältst du für jede Spende ab 200 Euro eine Handarbeits- Überraschung welche wir von den Bewohner*innen von Dacia/ Stein hergestellt werden und die über den Verkauf wiederum ein kleines Einkommen erzielen können.

Bei einer Spende von über 1.000 Euro kannst du mit deiner Familie, Freunden oder auch alleine bei uns im Haus eine Woche Urlaub machen und wirst dabei von unserer lieben Haushälterin Elvira mit versorgt. Du kannst miterleben, wie die Kinder unterrichtet werden, wie es möglich ist, inklusive Schule zu leben. In der näheren Umgebung gibt es viele spannende und aufregende Sachen zu erleben, z.B. das Fagarasch Gebierge, die Repser Burg, ein unter UNESCO Kulturerbe stehendes Dorf und vieles mehr.

Natürlich freuen wir uns aber auch genauso über kleine Spenden. Jeder Euro hilft uns, unsere Ziele zu erreichen.

Eine Spendenbescheinigung bekommst du in diesem Fall von betterplace.org

Unter allen Spendern verlosen wir nach Erreichen der Zielsumme eine Reise nach Rumänien (Eigene Anreise). Natürlich wird der Kern der Reise auch unser Haus in Stein sein, aber auch eine Übernachtung in einer einsamen Berghütte in den Karpaten mit einer liebevollen Versorgung und Begleitung von Anja und Ande und vieles mehr. 

Wir danken dir schon jetzt für deine Unterstützung

Bitte unterstütze uns auch damit, dass du dieses Projekt mit deinen Freunden oder Gruppen teilst. Du kannst auch selbst hier eine Aktion starten, um mit deinen Freunden zusammen uns zu unterstützen.

Jetzt aber zur Auflistung der benötigten Dinge für die Dachsanierung.

Natürlich ist es nur eine grobe Schätzung und bei einem so alten Haus können immer noch unerwartete Ereignisse zu höheren Kosten führen. Nach aktueller Planung brauchen wir aber folgende Gegenstände.

Liebe Unterstützer

Natürlich dürft ihr uns auch weiterhin direkt Spenden zukommen lassen. Hierfür nutzt ihr gerne auch weiterhin die bekannten Konten wie:

Jonathan e.V.
BIC: DENODED1DKD
IBAN: DE38 3506 0190 1626 7700 25
Kennwort: Dach Für Dacia

Spendenquittung anfordern

Des weiteren freuen wir uns auch über Sachspenden, solltest du was haben, was wir eventuell gebrauchen könnten scheue dich nicht uns zu kontaktieren.

Kinderferienwoche in Stein/Dacia Rumänien

Liebe Freunde,
es ist schon etwas ungewöhnlich in diesem Jahr einen Bericht zu schreiben über eine Tour, die ich gar nicht gemacht habe. Für mich ist sozusagen, der oft daher gesagte Satz: „Erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt“ realistisch geworden.
Geplant habe ich, in den rumänischen Osterferien Ghita und sein Team auf einen Einsatz nach Dacia zu begleiten. Leider hat mich das Coronavirus erwischt und ich musste zu Hause bleiben. Das war schwer für mich besonders deshalb, weil meine Beschwerden nur leicht waren.
Trotzdem habe ich Ghita und sein Team ermutigt zu fahren und den Einsatz durchzuführen.

Weil mein Ausfall so plötzlich war, hatten sie nun die ganze Vorbereitung und dazu logistische Herausforderungen allein zu meistern. Das haben sie geschafft und sie sind gewachsen. Einmal als Team, aber auch jeder einzelne persönlich. Dank der Technik war es mir möglich punktuell mit dem Team verbunden zu sein. So durfte ich jeden Morgen einen
Impuls vorbereiten und so den Tag mit dem Team gemeinsam beginnen. Dabei habe ich aus erster Hand ihre Begeisterung für gemeisterte Herausforderungen vernommen, von Schwierigkeiten erfahren und Bilder geschickt bekommen, die davon zeugten, dass die Themen, Spiele, Aktionen und Lieder sehr gut ankamen.
Am Ende war ich dankbar. Dankbar für den hohen persönlichen Einsatz der Jugendlichen und ihres Leiters. Dankbar für eine Woche, in der Kinder fröhlich miteinander gespielt, und Dinge gelernt haben, die ihnen helfen ihr Leben zu meistern auch dann, wenn es mal nicht so glatt läuft. Dankbar für entstandene Freundschaften, die über kulturelle und ethnische Unterschiede hinweggehen und somit Zeichen setzen in ein Dorf hinein, dass lange Zeit als der Pfuhl Siebenbürgens bezeichnet wurde.
Dankbar bin ich aber auch für meine persönliche Erkenntnis. Nämlich die, dass Gott gut ist auch dann, wenn die Dinge anders kommen als ich es mir gedacht habe.
Euch allen einen gesegneten Sommer und Kraft für die Entscheidung immer wieder neu auf Gott zu vertrauen, vor allem dann, wenn es mal anders kommt als geplant.
Seid herzlich gegrüßt,
Wolfgang.

Was passiert mit unseren Spenden

Wo gehen eigentlich unsere Spenden hin und können wir wirklich sicherstellen, dass die Hilfe auch da ankommt wo sie gebraucht wird.

Wir haben in den letzten Wochen viele neue Kontakte hergestellt. Täglich kommen neue Kontakte hinzu. Wir möchten euch in diesem Beitrag mal auflisten wer diese Kontakte sind und wie wir sie nutzen.

Eine wichtige Basis ist der Kontakt zu anderen Vereinen. Hier ist in erster Linie „Fortune Hilft“ zu erwähnen. So oft kommt es vor das wir uns gegenseitig anrufen, weil wir selber keine Lösung für ein Problem haben. So geht es in beide Richtungen. Mittlerweile bündeln wir auch unsere Hilfstransporte in die Ukraine. „Fortuna Hilft“ transportiert Ihre Hilfsgüter bis nach Berlin und wir transportieren sie dann mit anderen Spenden weiter bis in die Ukraine.

Den Transport übernimmt sehr oft die Polsterei von Sebastian Grund, der mit einem Freund, dem Möbelbauer „Krug & Sohn“, an die Ukrainische Grenze fährt. An der Grenze ändern sich die Situationen sehr oft, so das immer spontan die Übergabe angepasst werden muss.

Hier ist dann unser dritter fester Partner „Pavlo“ zu erwähnen. Er ist in der westlichen Ukraine zuhause und nimmt unsere Spenden an der Grenze in Empfang. In der Ukraine, werden dann die Sachen noch einmal fein sortiert und dann weiter an die Orte gebracht wo sie wirklich gebraucht werden. Gerade das Netzwerk welches sich Pavlo in der Ukraine aufgebaut hat ist bei der Hilfe sehr wichtig.

Ihr seht, bis die Güter überhaupt in der Ukraine angekommen sind, gehen diese schon durch zig Hände.

Dieser Weg ist natürlich noch recht einfach. Von Berlin kann an einem Tag ein Sprinter hin und wieder zurück fahren. Aber es gibt Gebiete wo die Hilfe noch deutlich aufwendiger ist.

So unterstützen wir Oana und Ronald, die eine Station an der moldawisch- ukrainischen Grenze eingerichtet haben. Die beiden haben dort ein Team von freiwilligen aufgebaut, mit dem sie durchreisende Flüchtlinge versorgen. Neben Lebensmitteln bekommen Kinder hier auch mal ein Kuscheltier und wenn die Flüchtlinge zu spät am Abend ankommen, können sie auch in Ihrer kleinen Notunterkunft bleiben.

Leider konnten wir bis jetzt nur einmal Hilfsgüter zu den beiden bringen. Die Strecke ist natürlich deutlich weiter und lange nicht so gut ausgebaut. Ein Hilfstransport braucht für die Strecke hin und zurück etwa 75 Stunden reine Fahrzeit. Zum Glück haben wir unser Haus in Stein, wo die Fahrer eine Pause einlegen können und von Elvira unser Fee vor Ort versorgt werden.

Über Oana haben wir einen weiteren Kontakt zu Silvia hergestellt. Silvia leitet das große Flüchtlings Auffanglager in Iasi. Von hier aus geht es eigentlich nur mit dem Auto weiter. Es fahren zwar Züge, aber nie direkt und nur mit viel Umsteigen geht es Richtung Ungarn. Es gibt einen Flughafen, aber auch hier keinen direkten Flug nach Deutschland.

Hier kommt nun wieder der nächste Kontakt hinzu. Dennis ist eigentlich Sicherheitsexperte, aber er hat Sponsoren, die mit Kleinbussen, Reisebussen aber sogar Flugzeugen gestrandeten Flüchtlingen die Möglichkeit schafft sie an Ihr Ziel zu bringen. Die erste Tour nach Iasi, hat Dennis selber übernommen. Er ist mit seinem Bekannten Patric und zwei Vitos nach Iasi gefahren und hat dort direkt die Flüchtlinge bis nach Deutschland gebracht.

Hier schließt sich auch wieder der Kreis zu „Fortuna Hilft“. Durch ein Projekt was Fortuna angestoßen hat (warmes-bett.de) konnten wir dann schon viele Flüchtlings Familien unterbringen.

Aber nicht nur diese Personen helfen. Jeder der auch nur eine Zahnbürste Spendet, hilft uns in diesem großen Netzwerk Hilfe zu leisten.

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Knapp 30 Personen mit denen wir direkt in Kontakt stehen und hinter denen aber auch wieder viele andere Helfer stehen.

Wir alle machen es Ehrenamtlich. Keiner dieser Personen bekommt Geld oder andere Zuwendungen aus unseren Hilfsprojekten. Alle Sach- oder Geldspenden gehen immer direkt dorthin wo sie gebraucht werden.